Buchcover Bier voor Afrika

»Dieses Buch über die Missstände in Afrika zwang Heineken, das Bußgewand anzulegen. Olivier van Beemen ist der Stachel im Fleisch des Bierbrauers Heineken in Afrika. Der investigative Journalist macht seine Sache so gut, dass sich das Unternehmen in Gottes Namen entschieden hat, seine Geschäfte offen zu legen. (…) Er schreibt es mit großer Geschwindigkeit auf.«
Rezension in Volkskrant

»Machen Sie keinen Kreuzzug daraus, dafür sind Sie viel zu jung«, warnte Heineken-Spitzenmann Jean-François van Boxmeer, den Autor von »Heineken in Afrika« (2015), bei ihrem ersten Treffen. Es motivierte den Enthüllungsjournalisten Olivier van Beemen, noch tiefer in die afrikanischen Praktiken des weltberühmten Bierbrauers einzudringen. In »Bier voor Afrika« (Bier für Afrika) wartet er mit sensationellen neuen Enthüllungen und Analysen auf, die ein Bier auf der Terrasse von nun an anders schmecken lassen werden. Diesmal haben sich die Tore der Zentrale geöffnet und Heinekens Vorstand kommt ausführlich zu Wort. Das neue Buch ist eine Fortsetzung des gefeierten Heineken in Afrika und ist jetzt auch in englischer und französischer Sprache erschienen. Übersetzungen ins Italienische und Slowenische werden 2020 folgen.

Preise und Nominierungen

Für die Untersuchung über Heineken in Afrika gewann Olivier van Beemen den Publikumspreis von De Tegel, den renommiertesten Journalistenpreis der Niederlande, und wurde zusammen mit Femke van Zeijl und Laura Stek in der Kategorie investigativer Journalismus nominiert. Er wurde für den Lira-Scherpenzeel-Preis für vertieften Auslandsjournalismus und den Brusse-Preis für das beste journalistische Buch (beide Longlist), einen Free Press Award und den Prix du Livre des Dirigeants Commerciaux de France nominiert.

Auswirkungen

Die Enthüllungen in »Bier für Afrika« gingen durch die internationalen Medien und haben den Global Fund, eine der weltweit führenden Geberorganisationen, dazu veranlasst, eine Partnerschaft mit Heineken aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen von Promotion-Girls auszusetzen. Die ASN-Bank hat sich aus den gleichen Gründen entschieden, Heineken aus dem Nachhaltigen Investmentfonds hinauszuwerfen.

Das Buch erhielt begeisterte Kritiken in führenden Zeitungen wie Le Monde, Financial Times und Foreign Affairs und führte zu Berichterstattung und Interviews unter anderem in The Guardian, BBC, France 24 und El País. Auf der Jahreshauptversammlung in Amsterdam musste der Topmanager Jean-François van Boxmeer eine halbe Stunde lang alleine über Afrika sprechen und gab zu, eine Beziehung mit einem Promotion-Girl gehabt zu haben.

Im Repräsentantenhaus wurde ein Antrag zur Beendigung der Missstände verabschiedet und es wurden auch Fragen zu einem Korruptionsfall in Nigeria gestellt, den Heineken zu vertuschen versuchte. Die Gewerkschaften FNV und CNV forderten Heineken auf, die Biermädchen dauerhaft zu beschäftigen. Die Buchvorstellung fand am 27. März in einem voll besetzten Pakhuis de Zwijger in Amsterdam statt.

Über den Autor

Olivier van Beemen (1979) verbeißt sich seit fünf Jahren in Heineken. In Heineken in Afrika, um genau zu sein. Er hat zu diesem Thema in Zeitungen wie NRC, Le Monde, De Correspondent und Follow the Money veröffentlicht. Das Thema hat ihn so sehr gepackt, dass er sich auch einen Doktortitel in Politikwissenschaft an der Universität Amsterdam erhofft. Zuvor war Van Beemen Korrespondent in Frankreich für renommierte niederländische und belgische Zeitungen und Zeitschriften, wie Het Financieele Dagblad, Elsevier, Knack, De Tijd und Het Parool. Er schrieb die Bücher In Paris (2009), Heineken in Afrika (2015) und Bier für Afrika (2018).

Quelle: Heineken in Afrika

Übersetzt mit www.DeepL.com

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In einem offenen Brief wendet sich die Präsidentin von IOGT International, Kristina Šperková heute an den Globalen Fonds und fordert ihn zur Beendigung dieser unheilvollen Allianz auf:

Spritze die in Unterarm gestochen wird

Die europäische Alkoholpolitik-Allianz Eurocare und die Guttempler in Deutschland begrüßen den Mut und die Entschlossenheit der estnischen EU-Ratspräsidentschaft, die zu den Ratsschlussfolgerungen geführt haben, die »Grenzüberschreitenden Aspekte der Alkoholpolitik zur Bewältigung des schädlichen Alkoholkonsums« zu behandeln.

EU-Kommissionsgebäude in Brüssel

Der Oberste Gerichtshof Großbritanniens hat am 15. November 2017 entschieden, dass Mindestpreise für alkoholische Getränke im Einklang mit der EU-Gesetzgebung stehen. Damit wurden die Klagen des Schottischen Whiskey-Verbands (SWA), spiritsEUROPE und des Europäischen Weinhändler-Komitees (CEEV) abgewiesen. Einstimmig stellten die Richter fest, dass Mindestpreise »ein angemessenes Mittel zur Erreichung eines legitimen Ziels« seien.

Vier Richter des Obersten Gerichtshofs in Großbritannien