Seit vielen Jahren gibt es in anderen europäischen Ländern Programme zur kommunalen Alkoholprävention. Das bedeutet, dass nach einer Bestandsaufnahme über Alkoholkonsum vor Ort, Abgabe von Alkohol, Alkohol bei Festen und Feiern, Krankenhauseinweisungen aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum, ein kommunaler Maßnahmenplan entwickelt wird.

Dabei ist es wichtig, alle Akteure vor Ort einzubeziehen, um gemeinsam das Optimum zu erreichen: Die alkoholbezogenen Störungen und Schäden zu minimieren.

Im Januar 2011 veranstaltete die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans eine Fachtagung zu kommunaler Alkoholpolitik: »Kommunale Alkoholprävention wirkt und erreicht die Menschen vor Ort. Deshalb ist es so wichtig, dass wirksame Maßnahmen gelungener kommunaler Präventionsarbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden und Nachahmung finden,« so die Drogenbeauftragte. »Wir wollen weitere Städte und Gemeinden motivieren, ähnliche Programme zu entwickeln und umzusetzen.«

Alkoholpolitik