Sloweniens Gesundheitsministerin Milojka Kolar Celarc bei der Konferenzeröffnung

Anlässlich der 7. Europäischen Alkoholpolitik-Konferenz in Ljubljana stellte das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine neue Informationsquelle zur Alkoholpolitik vor. Diese »Alcohol Policy Timeline Database« ist bisher nur in englischer Sprache verfügbar, scheint aber zumindest für Interessierte in der Alkoholpolitik eine wichtige Datengrundlage zu sein.

Eine repräsentative Befragung von Sucht Schweiz zeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene Alkoholwerbung besonders stark wahrnehmen. Die jungen Menschen schätzen diese Werbung am unterhaltsamsten ein und fühlen sich am ehesten durch Werbung animiert, Alkohol zu trinken. Generell nehmen Personen mit risikoreichem Konsum häufiger Alkoholwerbung wahr. Eine Mehrheit der Befragten schließlich möchte die Alkoholwerbung einschränken, auch um junge Leute besser zu schützen.

Alkoholpolitik erklären: Das erscheint uns immer wichtiger, denn erstens möchte der »normale« Konsument keine Einschränkungen, und zweitens sind den abhängig Konsumierenden alle Rahmenbedingungen egal.

Aber es muss etwas getan werden, da die Zeche von uns allen bezahlt wird – und insbesondere die Kinder in suchtbelasteten Familien in unvorstellbarem Maße leiden.

Rausch und OrdnungErstmals liegt ein fundierter Überblick über die Geschichte der Alkoholfrage, der Schweizer Alkoholpolitik und der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) vor. Das Buch »Rausch & Ordnung« bietet Hintergrundwissen zur Revision des Alkoholgesetzes und zur Auflösung der EAV. Eine digitale Quellenedition und rund 100 Laufmeter neu erschlossene Archivalien laden ein, sich mit den vielseitigen und oft verkannten Aspekten der Alkoholpolitik vertiefter auseinanderzusetzen.

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